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Zurück in die 40er?

Bosch, Siemens, Daimler Chrysler und die Bundesbeamten sind zur 40-Stunden-Woche zurückgekehrt. Viele werden ihnen folgen.

Viele Firmen kehren zurück zur 40-Stunden-Woche, indem sie in einer Position der Stärke Arbeitsplatzsicherheit gegen längere Arbeitszeit ohne zusätzliche Lohnkosten eintauschen. Dieter Hundt, Präsident des deutschen Arbeitgeberverbandes BDA, sagt: Wir müssen länger arbeiten, um erfolgreich bleiben zu können und um unsere soziale Marktwirtschaft erhalten zu können.

Die Spezialisten der IG Metall für Tarifverhandlungen haben praktisch kein Gegenmittel in der Hand. Die Mitarbeiter bei Daimler Chrysler in Sindelfingen protestierten und streikten. Aber der Streik wurde schnell beendet, nachdem die Firma die Jobs in Sindelfingen bis zum Jahr 2012 garantierte. Die SPD-geführte Bundesregierung begrüßte das Ergebnis als einen "Sieg der Vernunft".

Die wöchentliche Arbeitszeit hat sich seit Gründung der Bundesrepublik dramatisch verändert.

Damals war die aus der Vorkriegszeit überkommene 48-Stunden-Woche mit 6 Arbeitstagen die Regel.

Etwa ab 1955 wurde die 5-Tage-Woche mit 40 Stunden allmählich eingeführt. Ab 1984 demonstrierten und streikten die Gewerkschaften für die 35-Stunden-Woche und waren in zahlreichen Tarifverträgen erfolgreich. Jetzt scheint das Pendel zur 40-Stunden-Woche zurückzuschwingen, es gab schon mehrere Stimmen, die die 42 Stunden Woche fordern.

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